Mein beruflicher (Wieder-) Einstieg ...

„Jugend in Arbeit plus“ ist ein über den europäischen Sozialfond gefördertes Landesprogramm für arbeitslose Jugendliche bzw. junge Erwachsene bis 24 Jahre.
Durch Beratung, Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsfeld und ggf. durch finanzielle Förderung hilft „Jugend in Arbeit plus“ Ihnen, einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.

Voraussetzungen zur Teilnahme
Um eine Zuweisung in „Jugend in Arbeit“ zu bekommen, sollten Sie Kontakt mit dem „Jobcenter Jugend“ oder der Agentur für Arbeit aufnehmen. Für die Aufnahme in „Jugend in Arbeit plus“ müssen Sie seit mindestens sechs Monaten ohne sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis sein. Es ist aber nicht erforderlich, bei der Arbeitsverwaltung arbeitslos gemeldet zu sein.

Ihr Weg zu einem neuen Arbeitsplatz
Zunächst werden in einem ausführlichen Gespräch Ihre Daten und Ihr bisheriger Werdegang aufgenommen. Vielleicht wissen Sie schon ganz genau, was sie wollen, oder aber Sie sind sich noch nicht sicher, in welchem Bereich Sie Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten einbringen können und wollen. Eventuell müssen auch gesundheitliche Einschränkungen oder aber die Betreuung Ihrer Kinder bei der Stellenauswahl berücksichtigt werden, oder…, oder ...

Inhalte und Methoden
Jeder Beratungsverlauf ist individuell, aber es gibt einige Kernpunkte, die für alle gelten:
– die Bewerbungsmappe wird erstellt;
– gemeinsam erarbeiten wir ein realistisches Berufsziel;
– die Fachkammerkräfte der Industrie- und Handelskammer und/oder der Handwerkskammer werden sich um eine geeignete Stelle für Sie bemühen;
– Sie werden sich auch weiterhin - unterstützt durch Ihre Beraterin bzw. ihren Berater - um eine geeignete Stelle bemühen;
– Wenn ein interessierter Arbeitgeber gefunden ist, kommt es zunächst zu einem zweiwöchigen Praktikum, in dem beide Seite prüfen können, ob die Stelle passgenau ist.
– Wenn Sie und der Arbeitgeber einverstanden sind, kommt es zu einem in der Regel zunächst auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag. Sie beziehen während der Zeit wie jeder andere Mitarbeiter Ihr Gehalt vom Arbeitgeber, der auch für Sie die  Sozialversicherungsbeiträge abführt. Zusätzlich schließt der Arbeitgeber einen Vertrag mit der zuständigen Fachkammer über die Förderung ab.
– Im Rahmen des Programms ist ein Betrag für notwendige oder sinnvolle Qualifizierungen vorgesehen, so dass auch Schulungen im Rahmen der Beschäftigung durch „Jugend in Arbeit“ bezahlt werden können.
– Ihre Beraterin bzw. ihr Berater steht Ihnen auch während der Beschäftigung für ein Jahr weiterhin zur Verfügung.
– Es gibt keine Übernahmeverpflichtung für den Arbeitgeber nach dem Jahr, aber die Erfahrungen haben gezeigt, dass ca. 75% der geförderten Jugendlichen anschließend übernommen werden.

Wenn dies Ihr Weg werden soll, wenden Sie sich für weitere Informationen an die kurbel gGmbH

Kontakt:
Daniela Schütze
Tel 0208 99 424 35
Fax 0208 99 424 535
E-Mail d.schuetze@die-kurbel-oberhausen.de